(Ist das überhaupt korrektes Deutsch? Man sieht, meine gute Deutschnote ist nicht unbedingt verdient.)
Ich fluche beim Autofahren. Regelmäßig. Und warum das?
Weil ich gerade festgestellt habe, das ich etwas daheim (oder auch woanders) vergessen habe? Eher selten.
Weil ich mir auf die Zunge gebissen habe? Beim Autofahren doch auch eher nicht.
Weil der Idiot vor mir gerade den Blinker reingehauen hat, obwohl er offensichtlich nicht abbiegt? Das schon eher.
Grundsätzlich gilt: alle Autofahrer sind Idioten. Natürlich alle außer mir, versteht sich ja von selbst.
Hier also vier Dinge die mich an anderen Verkehrsteilnehmern außerordentlichst (!!) nerven:
1, Menschen, die mir soweit auffahren, dass sie die Äderchen in meinem Augapfel zählen könnten. Mal ehrlich Leute, was bringt dass denn? Davon, dass ich den Abstand zwischen euch und mir verringert, gehts auch nicht schneller. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich in einem kurzen Moment geistiger Umnachtung eine Vollbremsung hinlege, steigt allerdings drastisch.
2, Menschen, die mich überholen, obwohl ich mich schon mit ca. 20 km/h mehr als erlaubt fortbewege. Geschätzte Mitmenschen, die ihr einen BMW, Mercedes, Audi oder ein sonstiges sogenanntes “dickes Auto” fahrt: Das erlaubt es euch noch lange nicht, meinen popligen Ford Ka zu überholen und dabei die Geschwindigkeitsbegrenzung um ca. 50 km/h zu übertreten.
3, Menschen, die bei freiester Sicht ihre Nebelscheinwerfer anschalten. Hierzu verweise ich nur auf meine Stickeridee: “Mach die Nebelscheinwerfer aus, du Arsch!”
4, Schleicher (alte Männer mit Hut miteinbegriffen) und Konstantfahrer.
Schleicher: Autofahrer, die immer mindestens 20 km/h unterhalb der Geschwindigkeitsbegrenzung liegen.
Konstantfahrer: Autofahrer, die Innerorts wie Außerorts mit gleicher Geschwindigkeit (meistens zwischen 60 km/h und 70 km/h).
Beides besonders ärgerlich, wenn man wie ich notorisch zu spät losfährt und hofft, auf kein Hindernis zu treffen, um wenigstens noch einigermaßen pünktlich zu kommen.
Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Was allerdings nicht heißt, dass es nicht noch mehr aufzuführen gäbe.