Fast Dezember? Aber gerade eben wars doch noch März…

Um gleich zu Anfang mal mit einem Zitat aufwarten (Einstieg und so. Wie wir alle wissen, ganz wichtig bei Referaten. Fehlender Einstieg kostet einen 2 Punkte. Mindestens. Bei manchen Lehrern auch 5-10): „Ich dreh mich einmal um, schon ist das ganze Jahr rum.“ Und von wem ist das? (Zumindest Rhä sollte es wissen, wenn nicht bin ich äußerst enttäuscht von dir.)

Jedenfalls.. äh, ja was wollte ich denn jetzt eigentlich sagen. Achja genau.

Ist euch schon aufgefallen, dass wir am Sonntag (also quasi einer-nach-übermorgen) die Kartoffelsuppe abgeben müssen (das böse F. – Wort wird ab sofort indiziert und ist nur noch für Studenten und ältere Semester erhältlich.)?

Ich für meinen Teil habe das gerade eben erst bemerkt. Also bleiben uns nur noch 2 Monate. Von ehemals fast einem Jahr, das quasi wie ein TGV an mir vorbeigerauscht ist. 2 Monate?! Mir kommt es noch vor wie gestern, als es hieß: „Also, bis in 3 Wochen erstellt ihr mal eine grobe Gliederung“

Gut, so viel mehr hat sich bei meiner Kartoffelsuppe seitdem auch nicht mehr getan. Mal abgesehen von diversen Internetartikel, die teilweise echt unnütz sind und diversen ausgeliehenen Büchern (die mich jeweils [!!] 2 Öcken gekostet haben. Und in denen nichtmal was brauchbares drinsteht. Warum schreiben Leute im schönen Jahre 2008 auch noch Bücher über Aktivismus in den 60ern? Ist doch alles alter Kaffee. Oder ums mal vorzeitgemäß zu formulieren: alter Stoff.

Blödscheiß (invented by Rhä, wir danken dir alle dafür!).

Theoretisch hätte ich ja auch schon 6 1/2 Seiten geschrieben. Praktisch kann ich 5 davon in die Tonne kloppen. Ich seh schon, in den Weihnachtsferien bin ich wohl nicht ansprechbar. Aber gut, wenns schon diverse Vollidioten vor mir geschafft haben, dann schaff ichs auch.

Ich schlage übrigens einen „Scheiß-auf-die-Kartoffelsuppe“-Tag vor.Die Weihnachtsferien sind geradezu dafür gemacht. Und an dem Tag darf niemand an die Kartoffelsuppe denken oder daran arbeiten. Den Tag verbringen wir dann am besten gemeinsam, um uns auch gegenseitig zu kontrollieren. Wer ist dabei?

Veröffentlicht in:  on November 26, 2009 at 9:35 Kommentar schreiben

Ein Wort zu koedukativem Sportunterricht.

Welcher bekiffte Hippie hat sich das eigentlich einfallen lassen?

Mal ganz ehrlich, nüchtern und mit einer einigermaßen realistischen Weltanschauung fällt einem sowas doch nicht ein, oder? Seit Ende der Grundschule hatten Mädels und Jungs immer getrennten Sportunterricht. Und das nicht ohne Grund. Jungs sind halt in der Regel einfach kräftiger als Mädchen (mal mit Außnahme von Gewichtheberinnen) und auch um einiges weniger zurückhaltend, was ihre Spielweise angeht.

Zum Vergleich:

Volleyball. Das Mädchen holt aus, schlägt mit aller Kraft auf den Ball. Der Ball landet zielsicher. Leider im Netz.

Selbes Spiel. Der Junge holt minimal aus, tippt den Ball mit dem Fingernagel an. Der Ball landet zielsicher. Am anderen Ende der Halle.

Und dann lässt man Mädchen und Jungs zusammen Volleyball spielen? Dass da nichts bei rumkommt ist ja wohl klar. Und dass sich sowohl weibliche wie auch männliche Spieler dezent verarscht fühlen wohl auch.

Die Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts, weil sie sich vorkommen wie der letzte Dreck, die des männlichen Geschlechts,weil  wegen den dummen, unfähigen Weibern schon wieder kein Spiel zustande kommt.

Und was genau soll so ein Sportunterricht dann bringen? Soll er mir zeigen, dass Sport Spaß machen kann? Oder vielleicht doch eher, dass ich mich von jeglicher sportlichen Aktivität fernhalten soll, weil ich das sowieso nicht kann?

Fest steht, fit werd ich durch den Sportunterricht auch nicht und meiner Psyche ist er auch nicht umbedingt zuträglich. Wenn also irgendwer einen Grund weiß, wieso genau so ein Sportunterricht in der Oberstufe durchgeführt wird, möge er ihn mir doch bitte nennen.

Veröffentlicht in:  on Oktober 29, 2009 at 6:35 Kommentar schreiben

Ja ne, is klar

Im Internet führt man doch immer die besten Gespräche:

Komische Tussi: He du darf ich dich fragen ob Don Corleon geschrorben hat?

Ich: äh… was?!

Komische Tussi: ob dir ein -DonCorleon geschrben hat weil der bei dir auf dem profil war!

Ich: nich dass ich wüsste, wieso?

Komische Tussi: nur so tut mir leid.

Nun gut, so ganz ins blaue hinein würde ich einfach mal folgendes tippen:

DonCorleon (nein, nicht DonCorleone aus dem Kinderbuch. Was ich zuallererst angenommen hatte) ist der Freund von besagter komischen Tussi. Und wenn der doch tatsächlich die Dreistigkeit besessen hätte, nicht nur mein Profil anzuschaun sondern mir auch noch zu schreiben (zu schreiben,ja?! Ich mein hallo, gehts noch, sowas kann man doch nicht tun, wenn man eine Freundin hat! Wasn Arschloch echt.), dann hätte es daheim ordentlich Stress mit seiner komischen Tussi gegeben.

Schade eigentlich, dass ers nicht getan hat. Denn wer so paranoid ist und jede anschreiben muss, deren Profil der Freund angeschaut hat, dann sollte man mal erleben, wie er das wirklich tut und vielleicht was draus lernen.

Veröffentlicht in:  on August 17, 2009 at 6:34 Kommentare (3)

Scottish – not British!

Ja, darauf bestehen die Schotten.

Hier also – etwas verspätet, wie ich leider zugeben muss – mein Artikel über unsere Studienfahrt nach Schottland. Ehrlich gesagt hab ich allerdings grad keine Lust, wirklich einen zusammenhängenden Artikel zu schreiben, ist schließlich schon eine ganze Weile her und mein Gedächtnis könnte ja bekanntlich jeden schweizer Käse was die Löcheranzahl angeht locker ausstechen.

Also gibts für euch stattdessen eine Top- und Flop -Liste (an dieser Stelle: Sry Rhechen, fürs Idee klaun und so..). Here we go:

Absolut (oder zumindest ein bisschen) Top:

  • Edinburgh – natürlich. Wunderschöne Stadt. Wirklich, sehr sehr sehenswert. Besonders der Blick aufs Meer, den man quasi immer genießen darf, wenn man grad eine Straße bergab läuft.
  • Die vielen kleinen Läden/Restaurants/Pubs die Edinburgh diesen einzigartig verträumten Flair verleihen. Man kommt sich tatsächlich ein bisschen vor, wie in einem Harry Potter Film (jaja, die spielen in England und England ist nicht Schottland, ich weiß.)
  • Die verrückten Schotten. Immer einen Witz auf den Lippen, sehr aufgeschlossen und außerdem verkleidungstechnisch ganz schön gut drauf. Kein Abend, ohne dass dir ein Neandertaler-Schotte, ein Superhelden-Schotte oder ein Krankenschwestern-Schotte begegnet. Außerdem an jeder Ecke ein Kostümladen. Abgefahren. Ich liebe es.
  • Wenig, aber größtenteils recht interessantes Programm, das genug Zeit gelassen hat, die Stadt mal auf eigene Faust zu erkunden.
  • Unser Hostel. Billig, aber genial. Bunt ohne Ende (viel grün!), sauber, nette Leute. Besonders unser Mädelszimmer war ein Traum. Größer als alle anderen Zimmer ;)
  • Die Lage unseres Hostels: direkt im Zentrum von Edinburgh!
  • Zahlreiche Starbucks’  in unserer Nähe :)
  • „Archers with Lemonade“. Muss man mal getrunken haben, verdammt lecker!
  • Die schottische Bauweise. Voici:

P1090138Na gut, man siehts nicht sonderlich gut. Aber wenigstens sieht man das Meer :)

Soviel mal zu den Tops. Mehr fällt mir im Moment nicht ein, was aber nicht unbedingt heißen muss, dass es nicht noch mehr zu erwähnen geben könnte.

Nun also zu den weniger angenehmen Dingen:

Voilà, die Flops:

  • Leute, die Sätze von sich geben wie: „Wir sind schließlich zum saufen hier!“ Betrinken kann ich mich hier auch, dafür muss ich nicht extra nach Schottland fahren.
  • Teilweise gegen Null gehende Organisation. „Ja mei, da fahr mer halt mal hin, und dann schau mer mal..“
  • Der Busfahrer, der uns in die Highlands gefahren hat. Wer seinen Führerschein auf der Straße gefunden hat, sollte nicht Busfahrer werden. Akute Brechreizgefahr!
  • Die Krankheitswelle, die uns völlig unerwartet erwischt hat. Schon sehr bescheuert, auf der Studienfahrt krank zu werden.
  • Komische, mit ins Hostel geschmuggelte Leute, die nachts eine halbe Stunde lang an die Tür klopfen, und nicht schnallen, dass man sie nicht im Zimmer haben will. Mal ehrlich Leute, was denkt ihr euch eigentlich dabei, sackvolle dubiose Kerle mit ins Hostel zu schleppen?!
  • Von ekligen Menschen in ekligen Pubs angemacht werden. Aber naja, nichts typisch schottisches würd ich mal sagen, steht hier genauso auf dem Programm.
  • Ständiges bergauf laufen. Ja, in Edinburgh ist es leich hügelig.
  • Gewisse Menschen, die einem nach einer Weile einfach nur noch auf die Nerven gegangen sind und vor denen es leider kein Entkommen gab.

So und wer jetzt immer noch meint „Schottland is doch eh bloß die Sauffahrt bla bla blubber..“, dem sei gesagt:

Edinburgh ist eine wunderschöne Stadt. Eine Sauffahrt war es für die Leute, die unbedingt eine Sauffahrt daraus machen wollten. Für alle anderen war es einfach ein einzigartiges Erlebnis. Und ich glaube, genau das lässt sich auch über alle anderen Studienfahrten sagen, wenn man mal drüber nachdenkt. Also bitte, sagt sowas nicht mehr, weils einfach nicht stimmt und mich jedes mal wieder wütend macht.

Danke fürs zuhören bzw. zulesen. Ich hoffe, irgendwann bekomm ich auch mal was über die anderen Studienfahrten zu hören. Klatsch und Tratsch, Skandale, Highlights, Tiefpunkte, Kultur, Party.. ich will alles wissen!

Veröffentlicht in:  on August 8, 2009 at 10:29 Kommentare (2)

Wie, letzter Schultag?!

Wow, Leute, ich kanns wirklich kaum glauben, dass wir schon wieder ein Schuljahr -mehr oder weniger – erfolgreich hinter uns gebracht haben. Und dann auch noch das erste Schuljahr, in dems wirklich zählt.

Kleine und größere Dramen sind natürlich nicht ausgeblieben. Klausur versaut, unfähige Lehrer, private Katastrophen, Liebeskummer, Streit, Stress pur..

Aber natürlich gabs auch gute Sachen.. ähm.. öhö.. endlich 18 werden, Entschuldigungen selber schreiben können, kaum mehr Hausaufgaben, und wenn, dann eh nur um den Schein zu wahren.. ja doch, die K12 hat auch was für sich.

Ich finde, wir können ziemlich stolz auf uns sein. Schon allein auf Grund der Tatsache, es soweit geschafft zu haben. Denn das kann auch nicht jeder von sich behaupten.

Die Studienfahrt haben wir uns jetzt jedenfalls nach all den stressigen Klausuren – und Exenphasen redlich verdient. Und die Ferien natürlich auch. Wobei ungewiss bleibt, in wieweit sie jeder von uns genießen wird, da uns jetzt sowohl die Facharbeit, als auch das Wissen:

„Verdammt, nächstes Jahr machen wir ja Abi!!“

im Nacken sitzen Aber wisst ihr, wir haben auch schon geglaubt, dass die K12 unseren Untergang bedeuten würde, und wir haben sie trotzdem gemeistert. Dann schaffen wir das bisschen Zentralabi ja wohl auch im Handumdrehen.

In diesem Sinne wünsch ich euch allen eine exorbitant geniale Studienfahrt! Lassts ordentlich krachen, wer weiß wann so eine Gelegenheit wiederkommt!

Es bedankt sich für ein aufregendes, mal schönes und mal nicht ganz so schönes Jahr:

Veröffentlicht in:  on Juli 23, 2009 at 2:49 Kommentare (1)

Scheiße.

Meine Lieben, kennt ihr das, wenn ihr eigentlich dachtet:

„Endlich. Endlich hab ichs geschafft. Endlich bin ich wieder wie früher und der ganze Scheiß liegt jetzt hinter mir!“

Und dann.. ja dann werdet ihr damit konfrontiert. Knallhart und einfach so ohne Vorwarnung, quasi komplett aus dem Nichts. Woraufhin ihr dann wohl oder übel feststellen müsst, dass ihr rein gar nichts hinter euch gelassen habt. Das ihr immer noch die gleiche Scheiße durchmacht wie vorher und dass es euch nur nicht bewusst war, weil ihr einfach nicht mehr so viel zu tun hattet.

Ihr kennt das? Ja dann, willkommen im Club. Ich bin da Dauermitglied. Alle Angstellten kennen mich schon beim Vornamen und fragen mich nur noch:

„Das gleiche wie immer?“

wenn ich denn dann mal wieder vorbeischau. Und heute, ja heute schau ich dort wieder vorbei. Und wie jedes mal werd ich nicken, gequält lächeln und sagen:

„Ja. Aber gibt mir die doppelte Dröhnung. Ich kanns gebrauchen.“

Veröffentlicht in:  on Juli 4, 2009 at 5:41 Kommentar schreiben

Anstatt Erdkunde zu lernen..

.. sitz ich hier und schreib komische Geschichten. Wie etwa diese hier:

Es waren einmal zwei, die zogen nebeneinander durch die Welt. Allerdings trennten sich ihre Wege durch eine hohe Mauer. Eines Tages kamen beide zufällig zur gleichen Zeit an einem Loch in der Mauer vorbei. So kam es, dass sie sich, obwohl sie so lange Zeit nur wenige Meter voneinander entfernt gelebt hatten, das erste Mal trafen. Eine Weile betrachteten sie sich nur, und keiner sagte ein Wort.

Dann fragte SIE: „Wie kommt es, das ausgerechnet du und ich und hier genau jetzt treffen? Warum nicht jemand anders?“

Und ER antwortete ihr: „Keine Ahnung, aber es hat bestimmt etwas zu bedeuten. Vielleicht sollten wir ein Stück des Weges miteinander gehen?“

Sie zögerte keinen Moment und willigte ein. Nur sie wusste, wie lange sie sich schon einen Weggefährten gewünscht hatte. Und so kam es, dass die Beiden das nächste Stück ihres Weges gemeinsam zurücklegten.

Während sie die Welt zusammen erkundeten, näherten sie sich immer mehr einander an. Bis sie sich schließlich nicht mehr vorstellen konnten, jemals wieder allein zu gehen. Optimistisch blickten sie in ihre Zukunft und fragten sich nicht, was sie am nächsten Tag wohl erleben würden. Es war auch vollkommen egal, solange sie es nur zusammen erlebten.

Doch nach einer Weile begannen sich die Dinge zu ändern. Sie trennten sich immer öfter, und liefen Teile ihres Weges allein, bis sie schließlich ihren täglichen Weg getrennt voneinander fortsetzen. Als sie einmal, wieder nur zufällig, zur gleichen Zeit zusammen Rast machten. Bemerkten er ein Loch in der Mauer, die sie über so viele Kilometer begleitet hatte.

Er sah sie an und traf seine Entscheidung. Nachdem er sie ein letztes Mal gemustert hatte, dankte er ihr für die Zeit mit ihr, stieg durch das Loch in der Mauer und war verschwunden. Sie blieb allein zurück, konnte kaum glauben was gerade geschehen war, denn auch wenn sie gemerkt hatte, dass die Beiden sich verändert hatten, hatte sie doch immer daran geglaubt, dass sie schlussendlich ihren gemeinsamen Weg finden würden.

Und jetzt hatte er sie einfach allein zurückgelassen. Es fiel ihr nicht leicht, doch schließlich setze sie ihren Weg fort. Schweren Herzens und ohne ihn. Und als sie das Loch in der Mauer bereits weit zurückgelassen hatte, fielen ihr die Schritte mit einmal mal viel leichter. Jeder Schritt brachte sie wieder näher an ihr ursprüngliches Selbst heran, und mit der Zeit vergaß sie, dass sie jemals den Rest ihres Weges mit ihm hatte teilen wollen.

Und dennoch war sie sich bei jedem Schritt, mit jedem Atemzug bewusst, dass er in diesem Moment nur wenige Meter von ihr entfernt seinen Weg ging. Zum greifen nah und doch unerreichbar. Ein Gedanke, der jedesmal von neuem ein Gefühl der Leere in ihr hinterließ.

Veröffentlicht in:  on Juni 30, 2009 at 12:45 Kommentare (2)

Die Gefühlslegasthenie greift um sich

„Mein Schatz, ich liebe dich für immer und ewig. Ohne dich kann ich nicht sein, wie dich nie wieder verlieren!! Love You 4eva“

So oder so ähnlich mittlerweile in jedem Zweiten online-Profil zu lesen. Meistens geschrieben von irgendwelchen früh -, spät- oder einfach nur pubertierenden Kindern. Die meiste Zeit über einen Menschen, den sie erst seit zwei Wochen kennen.

Die Verfallsdaten solcher Beziehungen springen einem meist gleich ins Gesicht. Wie lange werden sich sich wohl für immer und ewig lieben? 3 Wochen? Vielleicht sogar ein Monat? Oder etwa nur 5 Tage? Man weiß es nicht, man munkelt nur.

Und wenn dann diese große Liebe, die ja sowas von lebensnotwendig ist, zu Ende ist. Dann.. ja was dann? Dann wird einfach alles unter den Tisch gekehrt, als wäre nie was gewesen. Der/ die Ex ist der/ die Böse, egal, ob er/sie die Beziehung beendet hat oder man selbst.

Aber zum Glück gibt es ja noch genug andere potentielle große Lieben. Also auf zum Nächsten. 2 Wochen später ist man dann glücklicher als man es je war, mit dem perfekten Partner, man liebt sich für immer und will sich nie wieder verlieren, denn so hat man niemanden zuvor geliebt.

Was für eine Bedeutung hat denn heutzutage ein Satz wie „ich liebe dich“ noch? Früher etwas ganz besonderes, etwas das man sich nicht getraut hat zu sagen, aus Angst davor, sich zu blamieren oder keine Antwort vom Gegenüber zu erhalten. Heut scheint man das zu allem und jedem zu sagen. Zum Freund, zur Freundin, zum besten Freund, zur besten Freundin, zum Hausmeister, zur Putzfrau.. ganz egal zu wem, hauptsache man kann es jemandem sagen und hauptsache alle Welt weiß davon.

Mal ganz ehrlich, ein „Ich liebe dich“ scheint heute weniger wert zu sein als ein Stück mehrmals benutztes Toilettenpapier. Mädels und Jungs, denkt mal über eure Gefühle nach. Und dann denkt drüber nach, ob ich jemanden wirklich nach zwei Tagen mehr liebt als euer eigenes Leben, dass ihr natürlich ohne zu zögern für die Person aufgeben würdet.

Und wenn ihr dann genug darüber nachgedacht habt, dann tut was. Schreibt nicht unter jede Sms die berühmten drei Worte, hängt sie nicht an jedes Telefonat an, beendet nicht jede Mail damit. Lasst es einfach wieder zu einer ernstgemeinten Gefühlsäußerung werden.

Veröffentlicht in:  on Juni 22, 2009 at 12:02 Kommentare (6)

Muss. Facharbeit. Schreiben. Nicht. Bloggen.

Argh.

Ich muss immer noch eine Seite Facharbeit schreiben. Oder 1 1/2. So genau weiß ich das grad auch nicht.. Allerdings hat die Motivation grade den absoluten Tiefpunkt erreicht. Den tiefsten aller Tiefpünkter.

Ums mal wie Mischa (der Typ mit dem Slayervideo) auszudrücken: Nimm das, was du bisher als Tiefpunkt betrachtet hast, schau drunter, und das, was du ganz klein Richtung Erdmittelpunkt siehst: das ist meine Facharbeitsmotivation.

Naja gut, hilft ja alles nichts. Weiter rauszögern ist auch kaum mehr möglich.

Dann mal Musik an (Soundtrack. Oder Klassik. Lieder mit Text und Gesang stören mich in meiner Konzentration. Aber Musik brauch ich trotzdem unbedingt zum Arbeiten.), Icq aus und Facharbeitsordner aufgeklappt.

Viel Spaß wünsch ich mir.

Veröffentlicht in:  on Juni 14, 2009 at 4:09 Kommentare (3)

Physiotherapie oder Moderne Foltermethoden im 21. Jahrhundert

Gestern war ich also zum ersten Mal bei der Physiotherapie.

Ich kann euch versichern, dass ich solche Schmerzen nicht mehr hatte, seit ich frisch operiert aufgewacht bin. Und nicht mal da bin ich mir sicher, dass sie so schlimm waren. Wenn ich ein Verdächtiger in einem Mordfall wäre, würden sie so bestimmt alles aus mir rausbekommen.

Da wurde gequetscht, gedrückt, gezerrt was das Zeug hält. Das Einzige, was mich tatsächlich vom Schreien abgehalten hat, war die Therapeutin, die mich währenddessen mit Fragen abgelenkt hat. Ähnlich wie der Arzt beim Fädenziehen (was, nebenbei bemerkt, auch höllisch wehgetan hat.).

Heut wars dann schon weniger schmerzhaft, da sich die heutige Therapeutin wohl, nachdem ich ihr von meinen Schmerzen erzählt habe, etwas zurückgehalten hat.

Zum Abschluss noch ein wahrlich beruhigendes Gespräch mit meiner Therapeutin von gestern:

Therapeutin: „Hm, also so wie das aussieht ist ihre Op 10-12 Tage her oder?“

Ich: „Äh, nein, eigentlich sinds schon vier Wochen.“

Therapeutin: „Oh… das sieht aber gar nicht gut aus!“

Ja, sowas baut einen auf, wenn man sowieso schon keinen Bock mehr hat und daran zweifelt je wieder laufen zu können.

Eins sag ich euch: Ich lass nie wieder irgendwen an irgendwas von mir rumschnippeln, was ich noch zum laufen brauch. Am besten lass ich einfach gar nicht mehr an mir rumdoktorn -.-

Veröffentlicht in:  on Juni 9, 2009 at 1:11 Kommentare (1)